PUDI & PUDONG

 

PUDI & PUDONG

 Das Projekt PUDI & PUDONG hat die krassen gesellschaftlichen Unterschiede in China zum Thema. Zwischen den in rasantem Tempo wachsenden urbanen Ballungsräumen und den bäuerlich geprägten Dörfern auf dem Land zeigen sich die Unterschiede in den letzten Jahren deutlich, wie nie zuvor: Es sind Unterschiede in den Lebensumständen, im Lebensstandard, Unterschiede in der Lebensqualität, im Glauben und in den Erwartungen an das Leben.

 

Diese Unterschiede sind Gegenstand dieses Projektes. Fotografische Bilder, sowie Malerei und Zeichnung sind die bildnerischen Medien mit denen ich arbeite.

Es geht in dieser künstlerischen Untersuchung um Bilder aus dem Land und um Bilder aus den Ballungsräumen.

PUDI & PUDONG stellt Bilder zweier unterschiedlicher Lebensräume gegenüber und stellt Verbindungen her.

 

 

PUDI - ein kleines Dorf im Südwesten Chinas - ist ein Beispiel, das die Situation des traditionellen Chinas veranschaulicht.

 

Die Menschen in Pudi leben von der Landwirtschaft, sind Selbstversorger, verdienen jährlich umgerechnet ca. € 120, erhalten als jährliche Pension vom Staat einen Sack Reis.

Die Kinder, sofern möglich, übernehmen die soziale Absicherung ihrer Eltern. Die staatliche Gesundheitsversorgung ist schlecht, Privatärzte sind teuer.

Die Kinder ziehen in die Städte (Landflucht), zudem wird die Bevölkerung am Land durch die Einkind-Politik weniger.

Aber trotz dieser Umstände sind die Menschen freundlich, friedlich und ehrlich.

 

 

PUDONG - der modernste und teuerste Stadtteil in Shanghai steht als Beispiel für das „neue“ China.

Pudong ist ein Symbol für den Kapitalismus: die Wohnungen kosten € 5.000 monatlich und mehr. Die Wolkenkratzer werden von Jahr zu Jahr höher und gleichen an den Spitzen den Kathedralen. In den Supermärkten werden Spezialitäten wie Seegurken - 500 g zum Preis von € 1200 - angeboten und gekauft.

Die Kriminalität steigt.

 

 

Der Anlass mich mit diesen Gegensätzen auseinanderzusetzen war mein einmonatiger Arbeitsaufenthalt in China in Shanghai und im Südwesten des Landes in der Provinz Guảngxi im September 2010.


Im März 2011 hatte ich vom Land Oberösterreich die Möglichkeit im Domus Artium Malo mich diesem Thema intensiv zu widmen.



The project Pudi & PUDONG, the radical social disparities in China on the subject. Between growing at a rapid pace of urban center of population and the rural dominated villages in the country, the differences in recent years show clearly than ever before:

There are differences in the circumstances, the standard of living, differences in quality of life and life expectancy, as well as differences in faith and expectations in life.

 

Photography as well as any painting and drawing, the visual media with which I am going to work. It is in this artistic investigation is images of the country and around images from urban areas.

Pudi & PUDONG juxtaposes images from two different habitats and makes connections.

 

 

Pudi - a small village in southwest China - is an example that illustrates the situation of traditional China.

 

People in Pudi live on agriculture, self-catering earn annually the equivalent of about

€ 120. The elderly receive an annual pension from the state a bag of rice.

The children, if at all possible, take over the social protection of their parents.

The state health care is poor, private doctors are expensive.

The children move to the cities (rural exodus), in addition, the population in the country by the one-child policy less.

But despite these circumstances, the people are friendly, peaceful and honest.

 

 

PUDONG - the latest and most expensive district in Shanghai is an example of the "new" China.

Pudong is a symbol of capitalism: the apartments cost € 5,000 monthly and more. The skyscrapers will be higher from year to year and at the tips of the same look like cathedrals. In the supermarkets are specialties like sea cucumbers - 500 g at a price of € 1200 - offered and bought.

The crime is rising.

 

 

The occasion was me deal with this issue my one-month-stay in China in Shanghai and in the southwest of the country in Guangxi Province in September 2010, which gave me these contrasts.